GLOBUS
[index]
[Aktuelles]
[Demokratie +]
[BL-OKKUPY]
[REVOLUTION?]
[INTERNATIONAL]
[SOLIDARITÄT]
[AKW-INFO]
[Rezepte]
[Unsere Welt]
[Lateinamerika]
[Kuba]
[KinoTheater Museum]
[Veranstaltungen]
[EMPFEHLUNG]
[MUSIK & KUNST]
[NGO-INFO'S]
[ZUKUNFT]
[Humor]
[Freimus]
[10 x Trödelei]
[Links]
[Impressum]
[REICHTUMSUHR]
[Baden in Berlin]
[Technik & so]
[Downloads]
[Unbenannt46]

Change.org Deutschland
• „Online-Petitionen bringen ja eh nichts!”
• „Was soll denn das?“
• „HÖRT ENDLICH AUF MIR EMAILS ZU SCHICKEN“... 
Doch mit Ihrer Hilfe, bringen Online-Petitionen tatsächlich was - z.         :


Plastikmüll
Hannes Jaenicke kämpft zusammen mit Friedrich Liechtenstein und der Deutschen Umwelthilfe gegen die Flut an Plastikmüll in Deutschland und Europa. Inzwischen wurde die Petition von über 480.000 Menschen unterzeichnet und das Europäische Parlament hat ein Verbot von Einweg-Plastikgeschirr beschlossen. Ein erster großer Erfolg!

Beitragsfreie Kita
 Svenja Stahlschmidt zahlt jeden Monat über 400 Euro für die Kinderbetreuung ihrer Töchter in NRW. In anderen Bundesländern ist ein Kita-Platz kostenlos. Vor Kurzem hat Svenja die Unterschriften ihrer Petition für beitragsfreie Kita-Plätze in ganz Deutschland an NRW Familienminister Dr. Stamp (FDP) übergeben.  Inzwischen wird Svenja von über 80.000 Menschen unterstützt und die SPD wird einen entsprechenden Antrag mit direktem Bezug auf die Change.org-Petition im Landtag von NRW einbringen.

https://help.change.org/s/?language=de&sfmc_tk=e2NxSjHLay%2Fb0FyWuNE%2BJ9%2B%2BVVjjGuEnlgqcBNrLH9ypzpGenXMNBjwPqpn4icCy&utm_campaign=462678&utm_medium=email&sfmc_sub=166895743&mid=7259816&j=462678&l=32_HTML&u=65942430&jb=154&utm_source=aa_brand&utm_conte nt=



Rette unser Wasser


Die EU-Wasserrahmenrichtlinie ist "fit for purpose" –
schützen Sie unsere Gewässer mit Ihrer Unterschrift!


100 zivilgesellschaftliche Initiativen und NGOs in ganz Europa rufen gemeinsam zum Schutz der Wasserressourcen auf. Auch in Österreich tritt eine breite Umwelt-Allianz gegen die drohende Aufweichung der wichtigsten europäischen Wasserschutzbestimmungen ein. Aktuell machen Wirtschafts- und Industrie- lobbys Stimmung gegen den Gewässerschutz und versuchen den laufenden „Fitness Check“ der EU-Kommission zu nutzen, um die EU-Wasserrahmen- richtlinie aufzuweichen. Österreichs Bundesregierung lässt indes ein klares Bekenntnis zur Wasserrahmenrichtlinie vermissen.

Aus diesem Grund treten Umweltdachverband, WWF Österreich und viele weitere Umweltschutzorganisationen– darunter BirdLife Österreich Naturfreunde Österreich, Naturschutzbund Österreich, Österreichischer Alpenverein, Öster- reichischer Fischerei-Verband und Verband der Österreichischen Arbeiter- Fischerei-Vereine – als Allianz auf. Ziel der gemeinsamen Kampagne „Rette unser Wasser“ ist eine möglichst große Beteiligung an der, ab sofort bis 4. März 2019 laufenden, öffentlichen Konsultation der Europäischen Kommission. Darin haben alle EU-Bürgerinnen und Bürger die einmalige Chance, von ihrem Mit- spracherecht Gebrauch zu machen und sich für die Beibehaltung der Wasserschutzbestimmungen einzusetzen. Setzen Sie ein Zeichen und unterze- ichnen Sie jetzt die öffentliche Konsultation! Weitere Informationen zur Kampagne Rette unser Wasser finden Sie hier.

Jetzt mitmachen! Unterzeichnen Sie unter

https://www.umweltdachverband.at/themen/wasser/retteunserwasser/

Eine Unterschrift, die wirkt

Mit Ihrer Unterzeichnung auf der Website des Umweltdachverbandes erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihre Daten von unserem Partner Living Rivers Europe gespeichert und verwertet und an die Europäische Kommission weitergegeben werden. Wenn Sie sich im Rahmen Ihrer Unterzeichnung für weitere Informationen dieser Aktion und unsere Arbeit anmelden, werden wir Ihnen nach Ihrer Double-opt-in-Bestätigung per Mail künftig den monatlichen kostenlosen Newsletter des Umweltdachverbandes zusenden.

73.797 Menschen haben bisher ihre Stimme abgegeben.
Helfen Sie uns, 75.000 zu erreichen!



DIE FREIHEIT ZU FLÜCHTEN

Noch immer Bombardiert uns die “Freie Presse” mit Fluchtnachrichten aus der DDR beziehungsweise der Ex-DDR dem angeschlossenen Teil Deutschlands an die Bundesrepublik. Auch jahrelang nach dem Anschluss werden wir mit Flucht- bewegungsstatistiken von Ost nach West verwöhnt. Da muss doch so sein, das es uns im Westen sehr gut geht oder? Keine Flucht aus dem goldenen Westen?

Es existieren auch andere Statistiken, die müssen Sie jedoch selber suchen die Statistiken des zuständigen Bundesamtes sind zwar frei zugänglich jedoch die  “Freie Presse” hält darüber meist die Fresse:

HIER ÜBER Flucht aus der Bundesrepublik Deutschland
Seit 2015 ist die Fucht von Deutschen sprunghaft angestiegen. Die Gründe für die Flucht aus Merkel-Deutschland werden dabei gern unter den Tisch fallengelassen. Dass so viele Deutsche seit 2015 abhauen, ist kein Zufall.
Denn “unsere Politiker” denken sogar darüber nach, die Deutschen gesetzlich bis zum 70. Lebensjahr arbeiten zu lassen. Noch nie wurden Arbeitnehmer in Deutschland vom Staat so sehr ausgepresst, wie heute. Die Steuerquote ist die höchste in Europa. Das ergab eine Studie der OECD.


Das Ergebnis der "Merkelei" ist:
Bis zum 18. Juli jeden Jahres müssen deutsche Bürger für den Staatssäckel arbeiten.
Erst nach 6,5 Monaten landet das Geld in ihrer eigenen Tasche.
Von jedem verdienten Euro bleiben nur 45,7 Cent zur eigenen Verfügung, so Reiner Holznagel, Präsident des Steuerzahlerbundes.

Im Jahr 2015 flüchteten 997.552 Menschen aus der BRD
2016 gab es 1.365.1781 Menschen die aus der BRD flüchteten.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/157440/umfrage/auswanderung-aus-deutschland/

Einer Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zufolge leben derzeit etwa 3,4 Millionen Deutsche irgendwo im Ausland. Viele wandern aus und bleiben - freiwillig - in der Ferne: Jedes Jahr kehren mehr deutsche Staatsangehörige Deutschland den Rücken, als Bundesbürger zurückkehren...
http://www.news.de/reisen-und-leben/855640936/auswanderung-2016-zahlen-studie-gruende-und-motive-statistisches-bundesamt-deutschland-ein-land-der-auswanderer/1/

In der Bundesstatistik sowie der “Freien Presse” werden
die Bundesflüchtlinge natürlich mit dem Titel Auswanderer geführt

Die Zahl der Auswanderer zeigt u. a. die Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit der Bürger an, wobei die Zahl der Auswanderungswilligen um ein Vielfaches höher liegt. Nicht vergessen sollte man auch, dass sich viele Auswanderer in Deutschland nicht abmelden und so gar nicht mit in die Statistiken einfließen.
https://auswandern-info.com/statistiken.html

P.S.:Wer sich zur Auswanderung abmelden will muss Schuldenfrei sein! Die aus der Schuldenfalle flüchtenden bleiben einfach im Ausland und kehren nicht zurück.

Der große Aufbruch | ZEIT ONLINE
https://www.zeit.de/zeit-geschichte/2011/03/Massenauswanderung
23. Aug. 2011 ... Doch dann steigen die Zahlen rasant an. ...
Abwanderung: Fortzüge aus Deutschland auf Rekordniveau - WELT
https://www.welt.de/politik/deutschland/article137642128/Adieu-Deutschland-Zahl-der-Fortzuege-auf-Rekordniveau.html
19. Febr. 2015 ...
2016: Deutsche verlassen Deutschland in Scharen - Philosophia ...
https://philosophia-perennis.com/2016/10/21/deutsche-verlassen-deutschland/


IG BAU fordert geringeren Einsatz von Pestiziden
Internationaler Tag der Honigbiene
Von schätzungsweise mehr als 20.000 Bienenarten weltweit sind in Deutschland rund 560 Arten heimisch. Noch – denn ihr und der Fortbestand anderer sogenannter Bestäubungsinsekten ist gefährdet.
Es könnte sich bald ausgesummt haben in Wäldern, Wiesen und Feldern. Anlässlich des Internationalen Tages der Honigbiene  appelliert die Industrie- gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) an die industrielle Landwirtschaft, umzudenken. Weniger Monokulturen und weniger Einsatz von Pestiziden.

„Mit unserem Forderung vom jüngsten Gewerkschaftstag, den Einsatz von Glyphosat zu verbieten, haben wir bereits ein Zeichen gesetzt“, sagt der Stellvertretende IG BAU-Vorsitzende Harald Schaum.

Zwar gilt Glyphosat als nicht so bienengefährlich wie andere Pestizide, doch überall, wo es zum Einsatz kommt, kann es zu Rückständen im Honig und anderen Bienenprodukten kommen. Ein Krebsrisiko ist nicht ausgeschlossen. Erst kürzlich verurteilte ein Schwurgericht in San Francisco die Bayer-Tochter Monsanto zur Zahlung von fast 290 Millionen Dollar (254 Millionen Euro) Schmerzensgeld, weil auf der Verpackung des Produkts nicht auf dieses Risiko hingewiesen wurde.

Schaum betont aber auch: „Es ist zu einfach mit dem Finger ausschließlich auf andere zu zeigen. Denn, wer im eigenen Garten zwei Zentimeter hohen englischen Rasen bevorzugt, alles rauszupft, was da vermeintlich nicht hingehört und regelmäßig die Giftspritze gegen ‚Unkraut‘ einsetzt – der darf sich
nicht wundern, wenn’s irgendwann dann nicht mehr summt.“

 http://www.igbau.de/ig-bau-fordert-geringeren-einsatz-von-pestiziden.html

 Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai zum Weltbienentag ausgerufen
Tag der Honigbiene -
 Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai zum Weltbienentag ausgerufen

https://www.bienenjournal.de/aktuelles/meldungen/am-20-mai-ist-weltbienentag/

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/un-rufen-weltbienentag-aus-es-brummt-bienen-haben-hochkonjunktur/22584222.html



EU-Richtlinie
Wie die Regierung bei Umsetzung der EU-Richtlinie mehr Luftschadstoffe
für uns alle schafft?
 
Im Interessen der Kraftwerkbetreiber versäumt diese Regierung 
die Frist zur Umsetzung niedrigerer Grenzwerte für Kraftwerksabgase.

Bisher sind Großkraftwerken mit einer elektrischen Leistung über 500 Megawatt Stickoxidemissionen von maximal 200 Milligramm pro Kubikmeter Abluft erlaubt.
Die Bundesregierung wollte diesen Grenzwert tatsächlich nur auf 190 Milligramm absenken, konnte sich damit aber nicht durchsetzen. Eine Mehrheit beschloss, ihn auf 175 Milligramm zu drücken.
Im internationalen Vergleich ist auch dieser  Grenzwert eher großzügig.
In China dürfen Kraftwerke nur 100 Milligramm pro Abgaskubikmeter in die Luft blasen, und selbst in den USA mit ihrer ausgesprochen kohlefreundlichen Politik liegt der Grenzwert bei 117 Milligramm. Noch, muss man wahrscheinlich sagen, denn die neue Regierung unter Donald Trump ist eifrig bemüht, Umwelt- standards weiter zu verschlechtern.

Quecksilber
Ein Umweltgift, das durch die EU-Richtlinie vermindert werden sollte.
In Deutschland werden jährlich rund sieben Tonnen davon an die Umwelt abgegeben, und alleine fünf Tonnen entstehen bei der Verbrennung von Kohle.  Quecksilber reichert sich insbesondere in Süßwasserfischen an. Nach Angaben des UBA* sind die regelmäßig in den großen Flüssen Elbe, Donau und Rhein sowie deren größeren Zubringern untersuchten Fische erheblich mit Quecksilber belastet und überschreiten die Richtwerte in der Regel um das Fünf- bis 16fache. UBA* ~ Umwelt Bundes Amt



Salzwedel

Vermummte Angreifer haben in Sachsen-Anhalt einen Treffpunkt der linken Szene überfallen und mit Baseballschlägern und Äxten Fensterscheiben ein- geschlagen. Laut Zeugenaussagen handelte es sich bei den Tätern um Neonazis, erklärte die Polizei am Sonnabend.
Nach einem Bericht der Volksstimme (online) handelt es sich bei dem angegriffenen Klub um das soziokulturelle Zentrum »Hanseat« in Salzwedel. In der Stadt ist es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Neonaziattacken auf linke Einrichtungen gekommen.



Es ist so weit: 

Am *8. November 2018* feiert der Dokumentarfilm
Der marktgerechte Patient"

Gleichzeitig in vielen Städten Deutschlands seine *Premiere*
Und er kommt genau zur richtigen Zeit, um die Diskussion für eine menschen- würdige Gesundheitsversorgung und gegen eine marktorientierte Gesundheits- wirtschaft mit zu gestalten.
http://der-marktgerechte-patient.org/index.php/de/
<http://der-marktgerechte-patient.org/index.php/de/filmveranstalungen/weg-zur-filmveranstaltung>.

 
 *Es passiert was*
Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg – die Vertretung aller Hamburger Ärztinnen und Ärzte – hat einstimmig beschlossen, sich dem Klinik Codex der Dt. Gesellschaft für Innere Medizin anzuschließen und appelliert an die leitenden Ärztinnen und Ärzte der Hansestadt, das ebenfalls zu tun.
< https://www.aerzteblatt.de/pdf.asp?id=195183  >



GLÜCK GEHABT IN 2014?  -  AUF DAUER JEDOCH WENIG HILFREICH

Erneuerbare Energien wurden im nun fast vergangenen Jahr, mit einem Anteil von rund 27 Prozent erstmals Deutschlands wichtigste Energiequelle. Der Restwinter Anfang 2014 war äußerst milde und auch zum Jahresende herrschte mildes Wetter. Allein dadurch gab es Einsparungen an der CO2 Front. Der Ausstoß von Treibhausgasen ist dadurch 2014 nach Jahren des Anstiegs erstmals wieder zurückgegangen. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) konnte so am Montag dem 29.12 verkünden das  sich die CO2-Emissionen in diesem Jahr um rund drei Prozent verringerten.

DAS KOMMT AUF DEUTSCHLAND ZU
Die Temperaturen steigen, im Winter fallen mehr Niederschläge, die Sommer werden trockener. Hitzewellen treten häufiger auf. Extremwetter nehmen zu und werden stärker. Das Klima in Deutschland ändert sich – mit erheblichen Auswirkungen für Pflanzen, Tiere und Menschen. Teil 1 unserer neuen Serie: Deutschland passt sich an.
Von Sandra Kirchner
Zu den Teilen 1 bis 6 der Serie im Magazin zur Klima und Energiewende "KLIMARETTER" :
http://www.klimaretter.info/serie/deutschland-passt-sich-an

WARNUNG AUS VATIKANSTADT
2014 der Papst Franziskus hat eine Botschaft an den Klimagipfel von Lima gerichtet. Unterhändler von 195 Ländern verhandelten in in der peruanischen Hauptstadt über ein neues Klima-Abkommen. Das Dokument soll Ende 2015 in Paris unterzeichnet werden und 2020 in Kraft treten.

Wir müssen handeln, bevor es zu spät ist! – Mit einem eindringlichen Appell wendete sich Papst Franziskus an die Vertreter der Staaten, die in in Lima zusammenkamen. Die Zeit, um globale Lösungen für den Klimawandel und seine bedrohlichen Folgen zu finden, „läuft ab“, erinnerte der Papst in seiner Botschaft. Er sprach von einem „klaren, endgültigen und unaufschiebbaren ethischen Imperativ“, jetzt etwas zu tun, bevor es zu spät ist – und zwar mit vereinten Kräften und ohne Rücksicht auf Einzelinteressen: „Wir können nur angemessene Lösungen finden, wenn wir gemeinsam und übereinstimmend handeln (…) Ein effektiver Kampf gegen die Erderwärmung wird nur durch eine kollektive verantwortliche Antwort möglich sein, die sich frei von politischem und wirtschaftlichen Druck entfaltet“, so Franziskus wörtlich. Es gehe darum, Misstrauen zu überwinden und eine „Kultur der Solidarität, der Begegnung und des Dialoges zu fördern“, um den Planeten und die Menschheitsfamilie zu schützen.

Die Folgen der Umweltveränderungen seien „auf dramatische Weise“ in vielen Staaten spürbar, „vor allem in den Inselstaaten im Pazifik“, führte der Papst in seiner Botschaft aus. Und er verwies auf den Ort des Klimagipfels im peruanischen Lima, am Rande des Humboldtstroms, einer kalten Meeresströmung an der Westküste Südamerikas, die für das Klima auf dem ganzen Planeten eine wichtige Rolle spielt. Die sichtbaren Folgen des Klimawandels führten den „Ernst der Nachlässigkeit und Untätigkeit“ deutlich vor Augen, unterstrich der Papst. Er hoffe, dass die Klimakonferenz von Lima wie auch die folgenden – in Klimafragen „entscheidenden“ – Treffen, einen solchen Dialog der „Gerechtigkeit, des Respektes und der Gleichheit“ schaffen könnten, so Papst Franziskus. Fragen des Klimas betreffen die ganze Menschheit, „vor allem die Ärmsten und zukünftigen Generationen“, erinnert er. Entscheidungen zum Klima bedeuteten so eine „große ethische und moralische Verantwortung“. Dafür bete er, so Franziskus.

Ökobotschaft schon im April 2014
Glaubensgemeinschaften aus Australien und Nordamerika haben, wie jetzt der Guardian bekannt machte, ein Schreiben an Papst Franziskus mit der Bitte gesandt, die Klima-Kampagne "Fossil Free" zu unterstützen. Diese fordert Bürger, Organisationen und Investoren auf, nicht länger in fossile Energien zu investieren. Es sei unmoralisch, Profit aus fossilen Brennstoffen zu schlagen.
Zum Thema auch hier:
http://weltkirche.katholisch.de/de/weltkirche/aktuelles/20141211_klimagipfel_franziskus.php

05.12.2014 - Einige Katholische Bischöfe und Kardinäle verweigern
                         dem Papst die Gefolgschaft beim Klimaschutz.

Zu vermuten ist, das sind die, mit gewachsenen und gut geschmierten Verbindungen zu entsprechenden Industriekreisen. Sie stellen sich damit in eine Linie mit den Klimawandel Leugnern, die propagieren: "Klimawandel ein aufgelegter Schwindel" Dazu Klimawandel: Leugner schwimmen in Geld | Telepolis
www.heise.de/…-Leugner-schwimmen-in-Geld-2101653  ...
Bis zu einer knappen Milliarde US-Dollar steckten konservative Milliardäre und Konzerne zwischen 2003 und 2010 in den USA in die sogenannte denial industry. Wer über diese Verbrecher mehr wissen will: Suchmaschine anwerfen und Klimawandel Leugner eingeben.

Pope Francis’s edict on climate change will anger deniers and US churches
Pontiff hopes to inspire action at next year’s UN meeting in Paris in December after visits to Philippines and New York
Translate from Ali: Das Franziskus Edikt über den Klimawandel wird Leugner und US-Kirchen ärgern der Papst hofft, dass Maßnahmen im kommenden Jahr UN-Treffen in Paris im Dezember nach Besuchen in Philippinen und New York inspirieren... Mehr im englischen  Guardian vom 27. Dez. 2014:
http://www.theguardian.com/world/2014/dec/27/pope-francis-edict-climate-change-us-rightwing?CMP=EMCNEWEML6619I2

Laika
In einer Kugel aus Metall,
Dem besten, das wir besitzen,
Fliegt Tag für Tag ein toter Hund
Um unsre Erde
Als Warnung,
Daß so einmal kreisen könnte
Jahr für Jahr um die Sonne,
Beladen mit einer toten Menschheit,
Der Planet Erde,
Der beste, den wir besitzen.
Kunert, Günter. Der ungebetene Gast. Berlin: Aufbau-Verlag, 1965. 96 S. S. 25.

Laika am 3. November 1957 an Bord eines sowjetischen Raumflugkörpers ins All geschickt. Nach etwa sieben Stunden Flugzeit wurden vom Raumflugkörper keine Lebenszeichen mehr übermittelt. Das Tier war wegen des schlechten Wärmeschutzes an Überhitzung gestorben.
Fünf Monate später, nachdem er die Erde 2570 mal umlaufen hatte, wurde der Satellit beim Wiedereintritt in die Atmosphäre am 14. April 1958 endgültig zerstört.
Die Reste von Sputnik 2 verbrannten über dem Karibischen Meer.

 

Short-News - Ende 2014:
 
Regierung lässt kommerzielles Fracking zu 20.11.2014, n-tv.de 
Klimaschutz: Landmanagement wird immer wichtiger 19.11.2014, mpg.de 

Protestaktion gegen Ölbohrungen:
"Arctic Sunrise" vor den Kanarischen Inseln beschlagnahmt 19.11.2014, n-tv.de 

Mentale Karte: Frösche beweisen verblüffenden Orientierungssinn 19.11.2014, spektrum.de 

Konsequenzen für Skigebiete: Klimawandel gefährdet Winterurlaub 17.11.2014, n-tv.de 

Neue Tiere stehen auf Roter Liste: Sushi besser ohne Thunfisch 17.11.2014, n-tv.de 

Mehr als Dreiviertel aller Bäume in NRW sind beschädigt 16.11.2014, wn.de 

Klimawandel in Peru: 'Wir spüren die Auswirkungen im Regenwald' 16.11.2014, infostelle-peru.de 

The world’s biggest chocolate-maker says we’re running out of chocolate 15.11.2014,
washingtonpost.com 

Dürrewelle: Brasilien schaufelt am eigenen Grab 14.11.2014, nzz.ch 

Steuergelder für Klimakiller: G20-Staaten stützen Ölförderer mit Milliarden 11.11.2014, n-tv.de 

Proteste in der Türkei: Anwohner wehren sich gegen Abholzung 11.11.2014, n-tv.de 

60 Jahre Haft für Anführer: Ureinwohner verurteilen Farc-Rebellen 10.11.2014, n-tv.de  
links dazu unter http://www.pro-regenwald.de/news/2014/11/21/News_11-21 
Spuren im Web:  www.pro-regenwald.de www.shop2help.de www.diewaldseite.de
www.forestguardians.net/blog www.raubbau.info www.heftefinder.de
www.teak-away.de www.wald.org 
 

Plastikmüllverteilung durch die Deutsche Post AG

Jeden Samstag bekommen laut der Informationsseite der Deutschen Post AG (Link) 20,77 Millionen Haushalte eine Ausgabe von "Einkauf Aktuell". Dieses Geheft bestehend aus einer TV-Zeitschrift und weiteren regionalen Werbeprospekten, es wird in einer Plastiktüte eingepackt verschickt.
Dass es sich hier um eine massive Verschmutzung der Umwelt handelt, ist offensichtlich.

Deshalb fordere ich die Deutsche Post AG auf, die “EinkaufAktuell” künftig ohne Plastikfolie zu verteilen. Um es mal anschaulich zu machen: Jede Woche werden in Deutschland bis zu 20 Millionen Bündel Papier farbig bedruckt, in Folie eingeschweißt und zum „Kunden” transportiert. (Was das allein an Papier, Farbe und Kraftstoff verbraucht). Das sind pro Jahr über 1.000.000.000 -
EINE MILLIARDE - UNNÖTIGE PLASTIKTÜTEN!

Die Deutsche Umwelthilfe hat für die Umhüllung der Werbeprospekte und TV-Zeitschrift einen Folienverbrauch von etwa 2.886 Tonnen pro Jahr errechnet, was der jährlichen Menge an Kunststoffverpackungen von rund 83.000 Bürgern entspricht. Beim „Kunden” angekommen, wird der Packen meist ungelesen und ohne Trennung der Folie vom Papier in die Papiertonne geworfen.
Viele berichten auch von der Zustellung dieses Bündels trotz klarer Aufschrift auf dem Briefkasten gegen den Empfang von „Einkauf Aktuell“.

Dabei wäre eine ALTERNATIVE möglich und umsetzbar: Die Prospekte könnten ohne die Plastikhülle ineinander gefaltet und falls nötig mit einem Klebepunkt zusammengehalten werden - was besonders für die sortenreine Sammlung und das Recycling von Altpapier förderlich wäre. Ich habe mich bei der Deutschen Umwelthilfe schlau gemacht: Die Folien wurden in letzter Zeit schon dünner und poröser gemacht, damit sollte Material eingespart werden, auch ist das Papier recycelt und mit einem Blauen Engel ausgezeichnet – aber das ist natürlich nur ein sehr kleiner Tropfen auf den heißen Stein.

Wir alle kennen die Bilder der riesengroßen Müllstrudeln - so groß wie Zentraleuropa - die auf den Weltmeeren treiben. Ich möchte das nicht weiter hinnehmen. Die Deutsche Post hat sich seiner unternehmerischen und ökologischen Verantwortung zu stellen. Die Deutsche Post nennt in ihrer „Umweltrichtlinie” als vorrangiges Umweltziel das „Angebot CO2-neutraler, CO2-reduzierter und umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen für unsere Kunden, um ihnen ebenfalls umweltfreundliches Handeln zu  ermöglichen und so Mehrwert zu schaffen.” In ihrem Bericht zur Unternehmensverantwortung 2013 heißt es: „Wir beschäftigen uns mit schädlichen Umweltfaktoren und versuchen, geeignete Gegenmaßnahmen zu entwickeln.” Leider ist davon nichts zu bemerken, da „Einkauf Aktuell“ stetig ausgebaut und in größeren Stückzahlen gedruckt und verpackt wird.

Die Plastikverpackung der “EinkaufAktuell” ist ein sehr konkreter schädlicher Umweltfaktor.
Ich fordere die Deutsche Post hiermit auf, die Werbeprospekte künftig ohne diese Folienverpackung zu vertreiben. Unterschreiben sie jetzt und leiten www.change.org/einkaufaktuell an Freunde und Bekannte weiter und teilt den Link in sozialen Netzwerken.



Drogen 
Editorial ila 378 2014
Warum ist die weiche Droge Cannabis verboten und die harte Droge Alkohol ein Genussmittel? Bei dem Vergleich wird klar, dass das Verbot einer Droge nicht vom Grad ihrer Gesundheitsschädlichkeit oder ihres Suchtpotenzials abhängt. Wann ist Drogenkonsum genussvoller Rausch, wann beginnt die Abhängigkeit? Sind unsere Gesellschaften nicht alle mehr oder weniger gedopt, Gesellschaften „auf Speed“ sozusagen, wie schon der kleine Sommerlochskandal um den SPD-Politiker Michael Hartmann zeigte: Er wollte seine Arbeitsfähigkeit mit Hilfe der Modedroge Crystal Meth pushen. Dass sogenannte Leistungsträger oder die „Kreativen“ schon mal koksen, ist nichts Neues. Und dass Amphetamine nicht nur in Designerdrogen stecken, sondern auch im ADHS-Medikament Desoxyn, womit in den USA Menschen mit Aufmerksamkeitsdefizitstörung ausgepegelt werden, bringt auch nicht mehr Klarheit in die ganze Taxonomie. Fakt ist: Drogen gehören zu unserer Gesellschaft. Politik und Medien legen allerdings Wert darauf, dass die Distanz gewahrt wird: zwischen den Normalen, dazu gehören dann auch die „LeistungsträgerInnen“, und den elenden Abhängigen. Logisch ist die Aufteilung jedenfalls nicht.

Der Konsum von Rauschmitteln ist so alt wie die Menschheit selbst. Stets hatten Regierende einen strategischen Umgang damit. Drogen wurden eingesetzt, um die Belastbarkeit, etwa von Arbeitern im Bergbau oder Piloten im Krieg, zu steigern. Gleichzeitig wurden die Drogen bekämpft, am liebsten mit kerniger Rhetorik und martialischen Spezialtruppen. Anfang der 1970er-Jahre rief US-Präsident Richard Nixon den „Krieg gegen die Drogen“ aus. Was hat der Krieg gegen Drogen gebracht?....mehr:
http://www.ila-bonn.de/archiv/2014/378inhalt.htm
Ila Hefte bestellen ila z. B. ila378 Sep'14  Drogen  EUR 5,00/St. + Versand:
http://www.ila-bonn.de/verschiedenes/materialien.php  Siehe auch HIER


Klimawandel

Noch ein Top-Wissenschaftler hat gerade gewarnt, dass wir alle “in der Sch*** sitzen” wenn die Erderwärmung riesige Mengen an Methangas aus der arktischen Tundra freisetzt. Die UNO weiß, dass dies eine von vielen Klimakatastrophen ist, die uns drohen, und hat angesichts dieser globalen Notlage Politiker aus aller Welt zu einem Sondergipfel nach New York eingeladen.
Für den weltweiten Umstieg auf 100% saubere Energieträger
Die “arktische Methanbombe”, die rasante Versauerung unserer Ozeane oder apokalyptische Fluten: Der Klimawandel ist die größte Bedrohung für die Menschheit

Der Klimawandel betrifft  alle - nicht nur Verbraucher und Arbeitnehmer.
Die Bau-, Baumaterial-, Holz- und Forstwirtschaftssektoren mit ihren rund 200 Millionen Arbeitnehmern spielen eine wichtige Rolle bei der Erzeugung und Reduzierung von CO2-Emissionen. Die weltweite Entwaldung ist die 2. grösste Ursache für die Freisetzung von CO2 in die Atmosphäre. Etwa 8% der globalen CO2-Emissionen gehen auf Gebäude zurück; ihre Nutzung erhöht diesen Beitrag sogar auf über 40%. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass der Bau- und Holzsektor einen erheblichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgase und der Problematik der globalen Erwärmung leisten kann. Wir sind somit Teil der Lösung.

Der Klimawandel gilt als eines der bedrohlichsten Umweltprobleme des 21. Jahrhunderts
Gemäss der Rahmenkonvention der Vereinten Nationen zum Klimawandel (UNFCCC) “kann der Klimawandel direkt oder indirekt auf die menschliche Aktivität zurückgeführt werden”, die zusätzlich zum natürlichen Klimawandel, der in gewissen Zeitabständen stattfindet, zu einer Veränderung in der Zusammensetzung der Atmosphäre führt. Die im Jahr 1994 verabschiedete Klimakonvention Einleitung stellt den Regierungen einen globalen Rahmen zur Bewältigung der durch den Klimawandel entstehenden Herausforderungen bereit.

Bis 2008 ist diese Konvention  von 192 Ländern der 194 existierenden Länder ratifiziert worden.
http://klimawandel-bekaempfen.dgvn.de/klimaschutz/unfccc-united-nations-framework-convention-on-climate-change/


Global verbrauchen 20 Prozent der Welt-Bevölkerung über 80 Prozent der Ressourcen

Oft ist zu lesen, das die Chinesen unter anderem, die größten Umweltverschmutzer bezüglich der Klimagase sind. Das stimmt sogar, doch leider fehlt dann die Rechnung wieviel mehr sie die Umwelt verschmutzen dürften, bei einer Gleichbehandlung von CO 2 Verschmutzung pro Kopf der Bevölkerung, Weltweit, sowie die Frage in welchen Land findet der Endverbrauch der erzeugten Güter statt. Aufklärung der Bevölkerung findet bei uns kaum statt, in staatlichen Schulen wird so gut wie nichts darüber gelehrt. Alle  EU- und die deutsche Regierungsbürokratie äffen ihrem großen Vorbild und Wohltäter der USA nach. Bei denen kam ja, vor nicht allzu langer Zeit, das Globale  Denken was dort in Schulen gelehrt wird ans Licht der Welt-Öffentlichkeit. Es wurden Kinder in einem TV-Studio in Kalifornien gefragt ob jemand eine Idee habe, wie die USA jemals ihre gewaltigen Schulden gegenüber China los werden könnten – das waren damals immerhin schon 1,3 Billionen US-Dollar.
Ein Sechsjähriger in Anzug und Krawatte krähte seine Lösung fröhlich ins Mikrofon:
„Alle Chinesen töten."
Die Story darüber===> http://www.alfredmente.de/USA_VOLKERMORDAUFRUF_IN_ABC.pdf

Bei Klimakonferenzen stellt sich Europa mit seinen ambitionierten Emissionszielen als zu den Guten zu zählen dar; viele Entwicklungsländer sind jedoch tatsächlich eher vom Klimawandel schuldlos Getroffene. Auf der anderen Seite stehen Länder wie die USA oder China: Abhängig von fossilen Energieträgern und nicht willens, sich verbindlich zur Senkung ihrer Emissionen zu verpflichten.

In Wahrheit verschmutzen die Wohlstandsländer z. B. Chinas und Indiens Luft
Den Großteil der Emissionen von Schwellenländern verursachen die reichen Staaten. Deshalb verlangen Forscher, den Kohlendioxid-Ausstoß anders zu messen. Laut internationaler Statistiken konnte Europa seine Kohlendioxid-Emissionen nur, um mehr als ein Sechstel gegenüber 1990 – senken, weil seine Unternehmen einen Teil ihrer Klima schädlichen Produktion ins Ausland verlagert haben. Viele Fabriken sind in Länder abgewandert, die nicht dem Kyoto-Protokoll unterliegen und damit nicht verpflichtet sind, ihre Emissionen zu senken. Würde ihr Kohlendioxid-Ausstoß in die Berechnungen einbezogen, fiele die Klimabilanz Europas deutlich schlechter aus. Ökonomen haben den Carbon Footprint für 40 Länder berechnet und mit den heimischen Emissionen verglichen.
Sie schauten, wie CO 2 -intensiv einzelne Branchen in unterschiedlichen Jahren in jedem Land produzierten. Dann prüften sie, welche Vorprodukte in den Gütern steckten, und bilanzierten die weltübergeifenden Handelsströme. Die nötigen Daten kamen von der Internationalen Energieagentur, der OECD und den Vereinten Nationen. Am Ende stand die CO 2 -Handelsbilanz jedes untersuchten Landes fest.
Dazu die Grafiken in der Zeit:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2011-12/carbon-footprint-emissionen-durban
Dort scrollen bis zur Zeile:
     Emissionsbilanz            Osteuropa und Schwellenländer            Reiche Importeure
           Die ausgewählte Grafik ist dann - beim Anklicken jeweils mit roter Schrift gekennzeichnet.

Für Klimaabkommen der Zukunft
Anstatt Bilanz danach zu ziehen, wo das Kohlendioxid in die Luft geblasen werde, müsse man fragen, welche Emissionen durch die in einem Land verbrauchten Waren – Konsum- und Investitionsgüter – entstünden, schreiben Rahel Aichele und Gabriel Felbermayr. Diese Carbon Footprint genannte Größe sei eine bessere Grundlage für ein internationales Klimaabkommen.


Decroissance (Abnahme)-statt-Ecopop
Der Ecopop-Initative liegt aus unserer Sicht implizit ein kolonialistisches Verständnis der Beziehungen zwischen armen und reichen Ländern zu Grunde. Würde der Gedankengang, auf dem die Initiative aufbaut, konsequent zu Ende geführt, müsste Ecopop
primär für eine Begrenzung der Geburtenrate in der Schweiz plädieren. Hier liegt die mögliche Einsparung der Ressourcen um ein Vielfaches höher als durch Verhinderung von Geburten z.B. in Burkina Faso.

Ansatzpunkte aus Décroissance-Sicht Ökologische und soziale Zerstörung dürfen nicht unabhängig voneinander betrachtet werden,
denn global verbrauchen 20 Prozent der Bevölkerung 80 Prozent der Ressourcen. Dies widerspricht der Idee inter- bzw. transnationaler Solidarität der Décroissance-Bewegung. Wir lehnen eine Denkweise und Politik ab, die aufgrund der Staatsbürgerschaft den einen materielle Privilegien auf Kosten der anderen sichert.
http://www.decroissance-bern.ch/storage/files/papers/Decroissance-statt-Ecopop.pdf
http://www.decroissance-bern.ch/index.php?s=Politik&id=38&CMBarticle_38_drag3=334
http://www.ecopop.ch/de/


TIPPING POINTS
“Tipping Points” sind Zustände, in denen der Klimawandel sich eigenständig verstärkt und beschleunigte, katastrophale Konsequenzen verursacht. Methangas, das 25 mal so klimaschädlich ist wie CO2, ist momentan noch im arktischen Eis eingefroren. Doch wenn das Eis schmilzt, wird das Gas in die Atmosphäre freigesetzt, verstärkt so die Erderwärmung, wodurch wiederum mehr Eis schmilzt und immer mehr Gas freigesetzt wird... so läuft alles aus dem Ruder. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Diese "Tipping Points" sind der Grund, weshalb Wissenschaftler klar und deutlich sagen, dass wir sofort handeln müssen.

USA - FALTER VOR AUSROTTUNG
Millionen Monarchfalter fliegen jedes Jahr aus den USA nach Mexiko, um dort zu überwintern. Nun ist das Naturschauspiel bedroht. Schuld ist der massive Anbau von Biospritpflanzen und Tierfutter in den USA. Auf Monsantos Monokulturen mit Genmais und Gensoja finden die Schmetterlinge keine Nahrung. Die dort versprühten Herbizide (Roundup) vernichten die Seidenpflanzen, von denen sich die Schmetterlinge ernähren.
Bitte fordern Sie den Schutz der Monarchfalter:
https://www.regenwald.org/aktion/969?mtu=61711844&ref=nl


BUND (FRIENDS OF THE EARTH GERMANY - FREUNDE DER ERDE)

Der Bund fordert den Ausstieg aus der Braunkohleverstromung.
Erster Schritt: Stilllegung der 24 ältesten Kohlemeiler per Gesetz.

Fünf Blöcke sollten bis 2016 stillgelegt werden, wie im Bild das Braunkohlekraftwerk Neurath bei Grevenbroich. Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent und bis zum Jahr 2050 gar um 90 Prozent zu senken. Dies kann nur gelingen, wenn der Ausstieg aus Klima schädlichen Energieträgern, allen voran der Braunkohle, so schnell wie möglich gelingt. Doch die derzeitige Entwicklung geht genau in die falsche Richtung. Deshalb hat der BUND einen Plan zum vorzeitigen Abschalten der ältesten Braunkohlemeiler vorgelegt.
Von Miko Omietanski & Daniela Setton, -
Der Braunkohle-Ausstiegsplan des BUND  (PDF):

http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/140828_bund_klima_energie_laufzeitbegrenzung_kohlekraftwerke.pdf
Überrsichtskarte der in Betrieb befindlichen Kohlekraftwerke:
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/121123_bund_klima_energie_kohlekarte.pdf
Geplante und im Bau befindliche Kohlekraftwerke
http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/121123_bund_klima_energie_kokw_verfahrensstand_liste.pdf


SCHWEDENRADIO MELDET:

Bei der jetzigen Arktis-Expedition des schwedischen Forschungsschiffes Oden konnte erstmals gemessen werden, wie gefrorenes Treibhausgas Methan im arktischen Meer freigesetzt wird. Der Eisbrecher befindet sich derzeit im ostsibirischen Meer, nördlich der Neusibirische Inseln. In 200-600 Metern Tiefe seien große Mengen gefrorenen Methans aufgrund von Erwärmungen freigesetzt worden, sagte Örjan Gustafsson von der Universität Stockholm dem Schwedischen Rundfunk.

Ein Phänomen, das von Bedeutung sei für den Klimawandel und bislang nicht in der Arktis dokumentiert worden ist. Frühere Studien zeigen, dass große Mengen des Treibhausgases im arktischen Meer eingeschlossen sind und bei einer Erwärmung der Wassertemperatur freigesetzt werden können. Die jetzt gewonnen Erkenntnisse könnten hilfreich sein um zu verstehen, wie solche natürlichen Ausstöße die vom Menschen verursachten Klimaschäden weiter verstärken würden.
http://sverigesradio.se/sida/artikel.aspx?programid=2108&artikel=5924893


Müllverbrennung ist Fracking in die Luft
Ein Verbrechen an Mensch und Natur

1) Müll löst sich durchs Verbrennen nicht auf, er ändert nur seine Erscheinungsform
Generell kann man sagen:
ein Drittel des verbrannten Mülls wird zu Wasserdampf,
ein Drittel wird zu giftiger Schlacke und extrem giftigen Filterstäuben und
ein Drittel des Mülls wird als unsichtbares Abgas in die Luft geblasen,
mit allen möglichen Schad- und Giftstoffen.

Mit Schlacke (bspw.verbaut im Straßenbau, gelagert in Bergwerken) und Filterstäuben (Bergwerke) wird früher oder später die Biosphäre vergiftet. Das Abgas der Müllverbrennung vergiftet direkt die Luft, das Wasser, den Boden und macht uns krank. Da hilft auch keine Hoch-Schornstein-Technik.
Ca. 40 % der Abgase gehen im Umkreis von 4-5 km einer Müllverbrennungsanlage (MVA) nieder.
Bei Inversionswetterlagen jedoch verteilen sich die gesamten Schadstoffe im Stadtgebiet – und die sind in Städten extrem häufig; in Stuttgart treten lt. Geographischem Institut v. 2002 bodennahe Inversionen nachts bis 200 m über Grund mit einer Wahrscheinlichkeit von 70% auf. Im Gegensatz zu den schädlichen Feinstäuben durch den Verkehr enthalten die Feinstäube einer MVA u.a. hochtoxische Metalloxide sowie chlorierte, fluorierte und bromierte Kohlenwasserstoffe, Dioxine und Furane u.a.

2) Müllverbrennungsanlagen sind chemische Reaktoren
Es entstehen zig Tausende Stoffe, deren Wirksamkeit in aller Regel nicht erforscht ist, künstliche geschaffene Gifte, die die Natur nicht verarbeiten kann. Da helfen auch die besten Filter nichts: 60 % der Feinstäube sind so klein, (kleiner als 2,5 PM), dass sie technisch nicht gefiltert werden können und ungehindert in den Körper -Blutbahn und Organe - eindringen und sich anreichern können. Auswirkungen u.a.: Atemwegserkrankungen, Allergien, Blutbildveränderungen, Schäden des Immunsystems, Knochenschäden, Krebs, angeborene Anomalien

3) Es gibt ungiftige, preiswerte Alternativen
Die Lobby der MVA-Betreiber - i.d. Regel die großen Energiekonzerne - ist so mächtig, und die erzielten Profite müssen so groß sein, dass alle Alternativen erstickt werden, wie in den 80er Jahren die Pyrolyse, heute das Kryo-Recycling. Umweltmediziner, die sich gegen Müllverbrennung aussprachen, wurden kurzerhand entlassen bzw. ihr Ansehen in der Fachwelt ruiniert. So geschehen mit Dr. Beyme-Frenzel in Bremen, Dr. Max Daunderer in München, Dr. Harry Rosin in Dortmund.
Dr. Harry Rosin hatte nur gegen großen Widerstand seinen FCKW-freien Kühlschrank realisieren können. Sein Kryo-Recycling-Verfahren (Kälterecycling) als Alternative zur Müllverbrennung jedoch wurde bekämpft. Er bekam Interview-Verbot, wurde entlassen, sein Hygiene-Institut wurde umgehend aufgelöst. Mit Kälterecycling kann Elektronikschrott, Plastik und Gummi recycelt werden. Die recycelten Stoffe sind sortenrein. Es entsteht kein Gift, Wertstoffe können wiederverwendet werden, in der Qualität von Neustoffen. Kryo-Recycling mit dem Kältemittel von Dr. Rosin ist besonders wirtschaftlich und für Kommunen gewinnbringend.
Obiger Text:  Kreislaufbelastung Feinstaub als PDF: HIER
Den Text über die Müllverbrennung und die dabei entstehenden Gifte habe ich mit freundlicher Genehmigung von 100STROM Stuttgarter Wasserforum übernommen.
http://www.100-strom.de/FernwaermeStuttgart.html

Müllverbrennungs-Anlagen (MVA) erzielen Renditen bis zu 42 % !
Müllverbrennung - die chronische Vergiftung gekürzte Version Prof. Dr. med. Harry Rosin:
http://www.100-strom.de/files/Muellverbrennungsanlagen_Rosin_2008.pdf

*************************************************************************
Hier Neun Folien zum Thema MVA (Als PopUp-Foto’s also zulassen [garantiert schädlingsfrei!]:

                           01      02     03    04    05     06    07    08     09
*************************************************************************

Kryo-Recycling Prof. Dr. Harry Rosin
Warum eine innovative Technik seit vielen Jahren auf Eis liegt -
Elektroschrott wie Handys könnten tiefgefroren, kleingemahlen und dann sortiert werden.
Kälterecycling von Kunststoffen: http://www.100-strom.de/files/Kaelterecycling_Kunststoffe.pdf
Kryo-Recycling ängstigt die Müllverbrenner - Eine neue Technik wird unterdrückt - Info:
http://www.100-strom.de/files/Kryo.pdf

Pyrolyse
Eine Verschwelung des Mülls unter Luftausschluss, bei 500 °C. Endprodukt ungiftig
Wertstoffe können recycelt werden. In den 80er Jahren wurde diese vielversprechende, dezentrale Technologie von der Energiewirtschaft still gelegt: Die ZEIT 1980:
http://www.100-strom.de/files/energie_schwel_muell.pdf
Der Spiegel 1981: http://www.100-strom.de/files/Spiegel_Pyrolyse_1981.pdf 

Bekannt ist heute nur eine kommunale Anlage in Burgau bei Günzburg. In der Industrie aber wird Pyrolyse angewandt. 
http://www.100-strom.de/files/VTA_LTC.pdf
http://www.100-strom.de/files/MEE_Pyrolyse.pdf
http://www.100-strom.de/files/Pyral.pdf

Professor Michael Braungart:
"Deutschland verschläft die Revolution" - Text: http://www.100-strom.de/files/Muell_Cradel.pdf
Leben ohne Schadstoffe: http://www.100-strom.de/Muellwende.html dazu 3 kleine Videoclips auf der Seite ganz unten.

Das Bundes-Umweltverblödungsamt da ist der Kopf ist nur zum Haarekämmen da:
Die leisten ganze Arbeit, haben es gestückhackelt bis zum geht nicht mehr. Aufteilung in Studien und Berichte für jede Schadstoffart, teils gelistet nach Bundesländern unter Einbeziehung von vieler österreichischen Daten. Alles in allem ein undurchschaubarer Wust von Daten, erweckt den gewollten Eindruck, den Rest des Lebens damit verbringen zu müssen um sich einen Überblick zu verschaffen. Prima Arbeit...dennoch viel Spaß, beim einzig “brauchbarem” was ich dort fand, mit Ausblick auf  die Jahre 2030 & sogar 2050, wie die das immer so machen hier im PDF der Anstalt:
http://www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/publikationen/REP0420.pdf
Zum selbst weitersuchen (wer was findet bitte melden) hier:
http://www.umweltbundesamt.at/umweltsituation/luft/emissionsinventur/emiberichte/

WIEVIEL  NANO - PARTIKEL - GESCHÄDIGTE  LAUFEN  UNENTDECKT  HERUM?
ZUNEHMENDE  GESUNDHEITLICHE  BELASTUNGEN
 DURCH  UMWELTVERSCHMUTZUNGEN!
Gesundheitsrisiko durch Feinstaubbelastung am Wohnort, sie ist größer als bisher angenommen, so die europaweite Feinstaubstudie. Die Grenzwerte sind nicht streng genug: Feinstaub wird auch dann zur Belastung für Herz und Kreislauf, wenn bisherige Bestimmungen eingehalten werden. Berechnungen zu den weltweiten Belastungen durch Krankheiten zeigen, dass die Luftverschmutzung für 3,2 Millionen Todesfälle im Jahr verantwortlich ist. Herzinfarktrisiko, Lungenkrebs, Bronchitis, Kreislaufprobleme ......Auch wenn der Verkehr mehr Feinstaub erzeugen sollte als Müll- und Kohleverbrennung - die Messstellen dafür stehen an den Straßen....
Es handelt es sich bei Müll- und Kohleverbrennung jedoch um Qualitativ andere Stäube:
Dioxine, Furane, hochtoxische Schwermetall-Stäube. Nano-Feinststäube, kleiner als 1,0 PM können nicht gefiltert werden, und sie werden nicht gemessen, das wäre fast unmöglich. Sie sind am gefährlichsten, weil sie in die Blutbahn und in die Organe gelangen.
Das folgende kursiv gesetzte ist nicht in der Studie enthalten, es ist meine These:
Eine weitere zunehmende Belastung mit Nano-Partikeln erzeugt die Industrie in rapide stegendem Ausmaß, sie machen Reklame für Fensterputzmittel, Farben, Lackierungen, Auto-Poliermitteln ja sogar Zahnpasten und Sonnenschutz mit Nano-Partikeln. Alle sind voller Begeisterung und schwafeln vom Lotuseffekt. (Googeln sie mal "Nanoeffekt bei Blume" (1)
Diese Nano-Teilchen schweben haften nicht ewig, später schweben sie frei in unserer Luft herum, dringen sogar über die Hautschäden und unsere Lungen in den Körper ein. Gelangen über unsere Blutbahnen direkt in unsere Gehirne und docken dort, niemand hat es erforscht, irgendwo an.
Diese Industriebosse, sind absolut Lern-unfähig, bei ihrem letzten großen "Erfolg", hatten sie in alle Cremes, Waschmittel, Parfums und was weiß ich noch, den billig synthetisierten Duftstoff Moschus unter gemixt. Das hörte erst auf als Fisch, Meeresfrüchte und Hummer allesamt nach Moschus dufteten und schmeckten. Die Feinschmecker, die sich Hummer leisten konnten waren dann so entsetzt, das dem Unfug schnell ein Ende gesetzt wurde. Bei den Nano-Partikeln könnten wir jedoch Pech haben, wenn unser Denk und Empfindungsvermögen dann bei allen fast gleichzeitig aussetzt... Na egal mit etwas Glück merken wir es nicht mehr...(Bei vielen Politikern funktioniert die Denkmaschine anscheinend schon jetzt nicht mehr ~ Nano-geschädigt? !!!)

(1)Nanoeffekt bei Blume: Nanoeffekt bei Amazon.de - Auto- & Motorrad-Zubehör bestellen. Nano- Profi  textil imprägnierung  Nanotechnik. Nano-Profi  autopolitur mit nanoeffekt  Lotuseffekt. Lotuseffekt: Selbstreinigende und wasserabweisende Dächer.
-- Insgesamt 9.180 Ergebnisse!
Aus der Studie:  < http://www.100-strom.de/files/Kreislaufbelastung_Feinstaub.pdf  >.
Feinstaub erhöht Sterberisiko:
Leibniz-Institut für umweltmedizinische Forschung-
Wissenschaftler fordern niedrigere EU-Grenzwerte für Feinstaub: Das Sterberisiko von Menschen mit einer mittleren jährlichen Feinstaubbelastung ist bereits deutlich erhöht....mehr: HIER

Einige Umwelt - Artikel zusammengesetzt als PDF: HIER (MVA- noch nicht dabei)


IZT-Bringen Sie sich ein!
Technikfolgenabschätzung beim Bundestag beteiligt AkteurInnen

Das IZT baut im Rahmen des Büros für Technikfolgen-Abschätzung des Deutschen Bundestages (TAB) ein Stakeholder Panel zur Technikfolgenabschätzung auf. Das "Stakeholder Panel TA" soll gesellschaftsrelevante Gruppen repräsentieren: Politik und Administration, Medien, Umwelt- und Verbraucherschutz, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Gesellschaftliche AkteurInnen, die sich aktiv an der Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag beteiligen möchten, können ihr Interesse bereits jetzt anmelden - unter der E-Mail-Adresse: stakeholderpanel@izt.de. Weitere Informationen finden Sie auf S. 13 im neuen Jahresbericht:
https://www.izt.de/fileadmin/downloads/pdf/IZT_Jahresbericht_2013.pdf 

REGENWALD ORG. AKTION

Bienen sind durch Neonikotinoide äußerst bedroht !
biene Juni 14 rettet Regenwald & Bienen
(Foto: Huertos Urbanos Bahia de Cadiz)
Unermüdlich fliegen die Bienen von Blüte zu Blüte. Für Mensch und Natur hat ihr Fleiß un- schätzbaren Wert: Sie liefern nicht nur Honig, sie bestäuben täglich Billionen Blüten, die dann zu Samenkörnern, Schoten, Nüssen oder Früchten reifen. Allein ein Drittel unserer Nahrungsmittelpflanzen werden von Bienen bestäubt.
Nun ist das Naturwunder in größter Gefahr: Immer mehr Bienenvölker sterben, bei Imkern als auch wild lebende Bienen. Als Hauptursache gelten eingeschleppte Parasiten, die industrialisierte Landwirtschaft und Pestizide.

Besonders eine Substanzgruppe, die so genannten Neonikotinoide, wird schon seit Jahren mit dem Bienensterben in Verbindung gebracht. Mit den Nervengiften behandelt die Agrarindustrie die Samenkörner von beispielsweise Mais, Raps und Weizen gegen Insektenfraß. Die Chemiesamen werden dann auf den Äckern ausgesät – mit potentiell tödlichen Folgen nicht nur für die Bienen.

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) [1] hat Risikobewertungen der Neonikotinoide und die Substanz Fipronil erstellt und sieht „hohe akute Risiken für Honigbienen". Seit Dezember 2013 hat die EU die Pestizide von Bayer und Syngenta für zwei Jahre verboten [2], der Einsatz von Fipronil von BASF wurde stark eingeschränkt. [3]

Doch die Chemiekonzerne wollen weiter Kasse machen. Zwei Milliarden Euro bringen ihnen die Neonikotinoide pro Jahr ein. Um die Verbote zu kippen, haben Bayer, BASF und Syngenta gegen die EU mehrere Klagen eingereicht. Und mit fragwürdigen PR-Kampagnen versuchen die Firmen die Öffentlichkeit zu täuschen.

Wie eine Zukunft ohne Bienen aussieht, lässt sich bereits in Teilen Chinas sehen. Dort müssen schon jetzt Arbeiter die Blüten mit Pinseln bestäuben. Bitte lassen Sie es nicht so weit kommen und geben Sie den Bienen eine Stimme.
Zum Protestunterschrift: https://www.regenwald.org/aktion/953/die-bienen-brauchen-unsere-hilfe

Weiter zu mehr Informationen:
[1] http://www.efsa.europa.eu/de/topics/topic/beehealth.htm
[2] http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-457_de.htm
[3] http://europa.eu/rapid/press-release_IP-13-708_de.htm
Liebe Leser, ohne Bienen und die anderen Blüten bestäubenden Insekten wird es zur weltweiten Hungerkatastrophe kommen. Erst sterben die Bienen, danach hungern die Menschen und sterben in ausbrechende Verteilungskonflikte um die letzten Nahrungsmittel oder sie verhungern einfach.


Eine Nachricht von Taren S-K, SumOfUs.org:
Alfred,
Bees are dying off around the world in record numbers
--
but big retailers are still selling the poison that is killing them. Last season, 37 million bees (!) died on a Canadian farm. Scientists now know why – study after study shows that deadly pesticides called "neonics", manufactured by Bayer, are killing them.

Giant retail stores around the world like Home Depot, Bunnings, and Lowe's are still selling the deadly pesticides, but pressure is mounting. If one of the stores commits to stop carrying the pesticides, it could start a snowball effect that sees other stores drop the bee-killing chemicals too.
In just two weeks, SumOfUs' activist beekeepers will travel to deliver our petition on the corporations' home turf. Can you add your name now, so the retailers see the tide of public opinion and commit to stop selling bee-killing pesticides?

Tell giant retail stores to stop selling bee-killing pesticides:
https://dub128.mail.live.com/default.aspx#tid=cmbvmSYRHY4xGT3RBgS7Liyg2&fv=1&fid=flinbox 

Die Bienen sterben auf der ganzen Welt in Rekordzahlen - aber große Einzelhändler sind dabei, immer noch das Gift welches sie tötet zu verkaufen. In der vergangenen Saison starben 37 Millionen Bienen (!) allein auf einer kanadischen Farm. Wissenschaftler wissen jetzt, warum - eine Studie zeigt, dass tödliche Pestizide wie die "neonics", hergestellt von Bayer, sie töten.

In Riesen-Einzelhandelsgeschäften auf der ganzen Welt, wie Home Depot, Bunnings und Lowe werden sie noch verkauft, die tödlichen Pestizide, aber der Druck dagegen steigt. Wenn erst einer der Läden sich verpflichtet den Verkauf der Pestizide zu stoppen, könnte es einen Schneeballeffekt, für die anderen Läden, die Bienen tötende Chemikalien vertreiben auslösen.
In nur zwei Wochen, werden  Imker-Aktivisten von SumOfUs reisen, um unsere Petition an die Konzerne aus zu liefern.  Sie können Ihren Namen jetzt hinzufügen, damit die Einzelhändler die Flut der öffentlichen Meinung sehen und sich verpflichten, den Verkauf der Bienen tötenden Pestizide einzustellen!

Sagen mit ihrer Unterschrift den riesigen Einzelhandelsgeschäften, den Verkauf von Bienen tötenden Pestiziden sofort einzustellen:
https://dub128.mail.live.com/default.aspx#tid=cmbvmSYRHY4xGT3RBgS7Liyg2&fv=1&fid=flinbox


Greenpeace Magazin: Unesco warnt Australien

In einem neuen Bericht warnt die Unesco Australien, dass das Great Barrier Reef wegen eines geplanten Kohlehafenbaus bald auf der Rote Liste der bedrohten Weltnaturerbe-Stätten landen könnte.
http://t.co/BlU91fP6m5

FOLGENDER ARTIKEL IST ENTNOMMEN AUS DIE SOZIALISTISCHE ZEITUNG
Die SoZ steht online kostenlos zur Verfügung. Dahinter stehen dennoch Arbeit und Kosten. Wir bitten daher vor allem unsere regelmäßigen Leserinnen und Leser um eine Spende auf das Konto:
VsP, Postbank Köln, BLZ 370 100 50, Kto. 6039504 Soz Nr. 05/2014
Das Geschäft mit der Erderwärmung…
…und das ökosozialistische Ei des Kolumbus

von Daniel Tanuro
Alle Parteien haben den Kampf gegen den Klimawandel in ihre Programme aufgenommen. Doch die Erwärmung der Erdatmosphäre nimmt immer schneller zu. In den 90er Jahren erwärmte die Atmosphäre sich noch um 1% jährlich, im darauffolgenden Jahrzehnt beschleunigte sich der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre bereits auf 3%. Derzeit schwankt er um einen Wert von 2%, trotz der wirtschaftlichen Flaute.Wo führt das hin? Der Chef-Ökonom der Internationalen Energieagentur, Fatih Birol, antwortet darauf: «Der gegenwärtige Trend passt perfekt zu einem Anstieg der Temperatur um 6°C (bis zum Ende des 21.Jahrhunderts), was verheerende Folgen für die Erde hätte.»

Die bedrohlichste Folge ist der Anstieg des Meeresspiegels. Laut Anders Levermann, einem anerkannten Spezialisten für dieses Problem, würde eine Aufheizung der Atmosphäre um 6°C einen Anstieg des Meeresspiegels von… 12 Metern zur Folge haben! Sicherlich, der Anstieg würde sich auf 1000–2000 Jahre verteilen. Aber Vorsicht: Erstens kann diesen Prozess, wenn er einmal begonnen hat, nichts mehr aufhalten. Zweitens ist ein Anstieg um 1 Meter bis Ende des Jahrhunderts keineswegs ausgeschlossen. Drittens würde sich diese Erscheinung erst in der nächsten Eiszeit umkehren (also frühestens in… 30000 Jahren).

Die neoliberale Energiepolitik ist gescheitert
Die seit 20 Jahren betriebene, neoliberale Klimapolitik ist völlig gescheitert. Ihr Grundsatz ist, mit Hilfe eines Preises für CO2-Emissionen von der Nutzung fossiler Brennstoffe abzuschrecken und zu Investitionen in erneuerbare Energien anzureizen. Theoretisch sollen diese Investitionen weltweit bis zu einer Billion Dollar jährlich zunehmen, womit sich der Übergang zu einer ökologisch verantwortbaren Energieproduktion allmählich verwirklichen ließe. Aber das funktioniert nicht: Trotz der handelbaren Verschmutzungsrechte und der Steuern auf fossile Energieträger, haben die «grünen» Investitionen 2013 das zweite Jahr hintereinander abgenommen, in Europa sogar um 40%!

Die Erklärung für den Rückgang ist einfach: Die Kapitaleigentümer, die in fossile Energien investiert haben, und die Finanzinstitute, die ihnen Kredit geben, verweigern jegliche Reduzierung ihrer Profite. Sie stehen untereinander in einem gnadenlosen Konkurrenzkampf und üben erheblichen Druck auf ihre jeweiligen Nationalstaaten bzw. auf deren Regierungen aus. Und die geben dem Druck unter Berufung auf die sakrosankte «Wettbewerbsfähigkeit» bereitwillig nach.

Das ist weit davon entfernt sich zu ändern. Im Gegenteil: Je dringlicher die Sache wird, desto stärker müsste der Preis für die Tonne CO2 steigen, um darauf zu reagieren – und desto heftiger wehrt sich die Industrie (aber auch Bürgerinnen und Bürger) dagegen. Um die Emissionen nachhaltig zu senken, müssten mindestens 2 Euro Steuern auf einen Liter Heizöl erhoben werden. Dagegen würde auf breiter Front Sturm gelaufen. Die Analysten von Bloomberg New Energy Finance kamen kürzlich zu folgender Schlussfolgerung: «Ausgehend von der Hypothese, dass der Klimawandel unvermeidlich ist, investiert sich (!) das intelligente (sic!) Geld in Geschäfte, die Profit daraus ziehen können, dass der Planet wärmer wird.»

Präzedenzfälle
Es ist noch zu gelinde ausgedrückt, dass eine Energiewende dringlich wird. Beim derzeitigen Rhythmus reicht die Menge an fossilen Energieträgern, die die Menschheit noch verbrennen darf, um den Anstieg der globalen Temperatur wenigstens mit einer Wahrscheinlichkeit von 2:1 auf 2°C zu begrenzen, gerade mal noch bis zum Jahr 2032. Im Klartext: Es bleiben uns weniger als zwanzig Jahre, um Kohle, Erdöl und Erdgas (die heute noch 80% des Energieverbrauchs tragen) durch erneuerbare Energien zu ersetzen. Wobei auch die Atomenergie, diese Technologie des Zauberlehrlings, abgeschafft werden muss.

Ist das noch möglich? Technisch ja. Und doch handelt es sich um eine herkulische und sehr teure Aufgabe. Sie beinhaltet nämlich, dass erstens das gesamte derzeitige System der Energieproduktion beseitigt werden muss, noch bevor sich das in ihm steckenden Kapital amortisiert hat – und dessen globaler Geldwert wird auf 15–20 Billionen Dollar geschätzt. Zweitens dürfte dann der größte Teil der noch vorhandenen Reserven an fossilen Brennstoffen niemals ausgebeutet werden, obwohl sie billiger sind als alles andere und den Konzernen, denen sie gehören, zu besonders hohen Gewinnen verhelfen. Drittens müssten, ohne Rücksicht auf die Kosten, alle verfügbaren Mittel mobilisiert werden, um ein neues, effizientes System der Energieproduktion aufzubauen, das auf einer Vielfalt erneuerbarer Energien fußt, dezentral und schwerpunktmäßig lokal organisiert ist und dabei deutlich arbeitsintensiver ist als das bisherige System.

«Revolutionäre Änderung»
Die Geschichte kennt keine vergleichbare Herausforderung. Und doch kann man aus einigen Erfahrungen lernen. Zum Beispiel haben die USA nach dem Überfall auf Pearl Harbor [am 7.Dezember 1941] enorme Anstrengungen unternommen, um die Lage wieder umzukehren. Wie? Haben sie einen «Markt der Rechte» (analog zum Markt für Emissionsrechte) eingerichtet, um die Unternehmen von Investitionen in die Friedensindustrie abzuhalten? Nein. Sie haben den öffentlichen Sektor ausgebaut und die Kriegswirtschaft planmäßig vorangetrieben. Um das zu finanzieren, haben sie den Schaum der kapitalistischen Profite abgeschöpft – jeder Gewinn über 5% des Umsatzes wurde als «exzessiv» eingestuft und mit 80% Steuern belegt.

Das Beispiel soll nur belegen, dass eine große, unmittelbar drohenden Gefahr energische und geplante Maßnahmen erfordert, die aus den Mechanismen des «freien Markts» ausbrechen und die kapitalistischen Gewinne abschöpfen. Diese Lehre ist auf den Kampf um das Klima anzuwenden. Wie sagte doch kürzlich der Klimatologe Kevin Anderson ganz richtig: «Nach zwei Jahrzehnten voller Bluff und Lügen erfordert die verbleibende Reserve an fossilen Energieträgern, über die wir noch verfügen, eine revolutionäre Änderung des hegemonialen  politischen und wirtschaftlichen Systems.»

Was für eine Änderung? Da gibt es nicht drei Dutzend Möglichkeiten. Soll die Katastrophe verhindert werden, müssen Kapitaleigentümer in den Bereichen Energie und Kreditwesen enteignet werden, denn sie sind es, die den Übergang zu den erneuerbaren Energien verhindern. Das ist eine notwendige Voraussetzung dafür, die erforderlichen Investitionsmaßnahmen in Gang zu setzen und zu finanzieren, die sich ja in allen Bereichen aufdrängen – Wohnung, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft –, und die Produktion insgesamt auf eine sozial gerechte Weise zurückzufahren. Schlüsselbegriffe dafür sind: Gemeingüter, Regulierung, öffentliche Unternehmen, Dezentralisierung, Kooperation, Effizienz, Nachhaltigkeit, Umverteilung der gesellschaftlich nützlichen Arbeit, Kontrolle und partizipative Demokratie.

Hallo, Linke!
Die Linke ist angesprochen. Ich spreche nicht von den Sozialliberalen, sondern von der wirklichen Linken, vor allem von der Gewerkschaftslinken. Die neoliberale Politik zerstört zugleich die Gesellschaft, in der wir leben, und die Erde, die wir unseren Kindern hinterlassen. Es ist absurd, zwischen «Wirtschaftswachstum und Arbeitsplätzen» einerseits und «Klima und Arbeitslosigkeit» andererseits wählen zu wollen. Man muss diese höllisch falsche Alternative beiseite schieben und den sozialen und den ökologischen Herausforderungen zugleich gerecht werden.

Die Lösung wird nicht wie durch Zauberei aus der Wahlurne kommen. Aber es gibt keinen anderen Weg und der Preis lohnt den Einsatz. Denn das Vorhaben, wenn es auf breiter Front angegangen wird, könnte die Massenerwerbslosigkeit beseitigen und allen ein angemessenes Einkommen, ein angenehmes Lebensumfeld und attraktive Arbeitsplätze verschaffen. Unsere Gesellschaften könnten auf diesem Weg einen unserer Art und unserer Intelligenz angemessenen gemeinschaftlichen Sinn für ihre Aktivität an die Hand bekommen. Das ist das ökosozialistische Ei des Kolumbus: Es gilt mit fester Hand auf den Punkt zu schlagen, auf den es ankommt.

Daniel Tanuro ist Agraringenieur und schreibt über Klimafragen. Zuletzt schrieb er in SoZ 12/2013 über die Subventionierung der fossilen Energieträger.
SoZ: http://www.sozonline.de/2014/05/das-geschaft-mit-der-erderwarmung/
Redaktion der SoZ:Email: redaktion@soz-verlag.de…



Das NABU-FloSSabenteuer: "Die Havelberry-Finn-Tour"

NABU-FLOSSBis zum 21. Juni 14 durchqueren acht NABU-Mannschaften –
je eine Woche – mit einem Floß vier Bundesländer.
Mit Laptop & Kamera 55 Tage auf der Havel –
Von der Quelle bis zur Mündung!
Tägliche Reports im Blog:
http://flossblog.nabu.de/

PAN-Liste hochgefährlicher Pestizide

Die PAN International Liste hochgefährlicher Pestizide (PAN International List of Highly Hazardous Pesticides) ist als November 2013- Version verfügbar. Download (pdf-Datei, 771 kb)
http://www.pan-germany.org/download/PAN_HHP-List_1311.pdf 

EU-USA Freihandelsabkommen:
Es drohen höhere Pestizid-Rückstände und die Wiederzulassung gefährlicher Pestizide

Wem dient das Freihandelsabkommen mehr, den Profit-Interessen multinationaler Unternehmen oder der Sicherung gesunder Lebensmittel und einer gesunden Umwelt?
mehr dazu:
 http://blog.pan-germany.org/eu-usa-freihandelsabkommen-hoehere-pestizid-rueckstaende-und-wiederzulassung-besonders-gefaehrlicher-pestizide/
Pestizid-Brief 4/2014
http://www.pan-germany.org/deu/~news-1290.html

Antibiotikafunde im Grundwasser - Entwarnung oder Alarmsignal?
Einer vom Umweltbundesamt beauftragten Studie zufolge, konnten in oberflächennahen Grundwasserkörpern in Gegenden mit hohem Viehbesatz nur in wenigen Fällen Antibiotika nachgewiesen werden (1). Bei 39 der insgesamt 48 untersuchten Messstellen wurden keine Tierarzneimittel nachgewiesen, bei sieben Messstellen fanden sich Sulfonamide (Antibiotika) in sehr niedrigen und bei zwei Messstellen Sulfonamide in hohen Konzentrationen, die über dem für Pestizide und Biozide geltenden Grenzwert liegen. Die standortspezifischen Ursachen für die Tierarzneimittel-Funde konnten nicht eindeutig geklärt werden. Die Belastung unserer Grundwasserreserven mit Tierarzneimitteln scheint damit weniger verbreitet als befürchtet. Das ist gut. Doch Entwarnung kann dennoch nicht gegeben werden.

Tierarzneimittel: Bittere Pillen für die Umwelt
In der Intensivtierhaltung von Schweinen, Rindern, Puten und Hühnern werden große Mengen an Tierarzneimitteln eingesetzt. Im Körper der Tiere werden die Medikamente nur wenig abgebaut. So gelangen sie über die Ausscheidungen der Tiere auf Wiesen und Ackerflächen und von dort in Böden und Gewässer. In der Umwelt können die pharmazeutischen Wirkstoffe ungewollte Wirkungen entfalten und somit Nichtzielorganismen und Ökosystemfunktionen beeinträchtigen.
aus http://www.pan-germany.org/deu/pestizid_brief/~pestizidbriefarchiv-2014.html

Pestizid-Vergiftungen stoppen! (984 KB)
http://www.igbau.de/Binaries/Binary10816/110907_Pestizid_Vergiftungen_stoppen.pdf



 

[index] [Aktuelles] [Demokratie +] [BL-OKKUPY] [REVOLUTION?] [INTERNATIONAL] [SOLIDARITÄT] [AKW-INFO] [Rezepte] [Unsere Welt] [Lateinamerika] [Kuba] [KinoTheater Museum] [Veranstaltungen] [EMPFEHLUNG] [MUSIK & KUNST] [NGO-INFO'S] [ZUKUNFT] [Humor] [Freimus] [10 x Trödelei] [Links] [Impressum] [REICHTUMSUHR] [Baden in Berlin] [Technik & so] [Downloads] [Unbenannt46]